ich hab getanzt, ich hab geweint

von goldmaedel

Ich bin wahnsinnig verliebt. So bis über beide Ohren. Zum Mond und zurück! Und es ist so wahnsinnig schön. So schön zu wissen, da ist jemand, der ist einfach da. Einfach so. Der erwartet keine Gegenleistung. Und trotzdem tut es so gut, eine Gegenleistung zu geben, ein Lächeln zu erhalten. Wenn ich jetzt rausgehe, schmeckt die Luft nach Frühling und mein Herz hüpft und jauchzt vor Glück. Doch andererseits gehts mir schlechter als je zuvor. Die Depressionen sind nicht mehr deutlich erkennbar, ich habe manchmal das Gefühl, sie wären immer da, immer bei mir, klein aber da. Und das macht mir ziemlich viel Angst, so viel Angst, dass ich beim Gedanken anfange zu zittern. Das was bis jetzt Halt war, war die Zeit zwischen diesem schrecklichen Ding, dieser Boshaftigkeit. Jetzt soll dieser Halt vorbei sein? Ich sitze hier und kann es nicht fassen, kann mich nicht entscheiden, ob das besser ist als vorher oder ob es eher das Gegenteil bedeutet. Ich weiß nicht wieso. Ich weiß nicht warum. Ich wünsche mir nur einen Ausbruch, einen Neubeginn, fort von HIER. Die Welt anhalten und aussteigen, diese Vorstellung zaubert mir ein Lächeln aufs Gesicht.
Und ich hoffe, es geht dir gut da oben, denn es macht einen Unterschied, ob man an den Himmel glaubt oder nicht. Es macht einen Unterschied, wie sich die Depression zeigt, für mich, für alle in meinem Umfeld.

 
What difference does it make?

So, what difference does it make?
Oh, what difference does it make?
Oh, it makes none
But now you have gone
And your prejudice won’t keep you warm tonight

THE SMITHS – WHAT DIFFERENCE DOES IT MAKE

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