Etappe 1.2

von goldmaedel

Ich weiß genau und in jeder Einzelheit, wie es passieren würde, wie es geht, wie es sich anfühlen würde. Und ich habe Angst davor.
Ich werfe mein Regal um, nehme meinen Stuhl, schlage voller Wucht das Fenster ein, tausend Scherben, die meine Haut nicht berühren, weil ich es nicht spüre. Es ist kalter Hass, Wut, Angst und Traurigkeit, die mich dazu bringt, meinen Spiegel an die Wand zu schmeißen, auch das Blut an meiner Hand nicht zu sehen, meinen Kleiderschrank einzutreten, meine Tasche, gepackt mit 3 Sachen, zu nehmen und den ersten Schritt zu gehen. Ich werde in der Tür stehen, mein Herz wird vor Schmerz rasen und mein Verstand die Freiheit ausrufen.
Und ich weiß, das ich nie wieder zurück kommen kann. Und dennoch wird mein Herz es immer hoffen. Auf ewig und länger, kennste?

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