Organspende, meine Damen und Herren…

von goldmaedel

…ist eine der besten neuen wissenschaftlichen Errungenschaften! Die Medizin ist inzwischen schon so weit fortgeschritten, dass die meisten der Transplantationen ohne Komplikationen funktionieren. Doch trotzdem -den meisten Menschen ist es unangenehm, sich vorzustellen, ihre Organe in einem anderen Körper ‚weiterleben‘ zu lassen, nicht zuletzt dank Frankenstein. Man unterscheidet zwischen einer Lebendspende (Niere, Leber, Knochenmark etc.) und einer Todspende (Leber, Lunge, Herz, Hornhaut der Augen, Bauchspeicheldrüse etc.). Gesetzlich dürfen in Deutschland Organe erst entnommen werden, wenn der Hirntod festgestellt wurde und eine Zustimmung vorliegt. Und dabei wären wir schon beim entscheidenen Punkt: Will ich spenden oder nicht? Wenn wir uns bis zu unserem Tod nicht dazu äußern, müssen unsere Verwandten entscheiden. Kurzgefasst verbietet sich eine Spende nur bei einer aktiven Infektion (HIV), bei einer chronischen Organfunktionsstörung und z.B. einem Krebsleiden. Die Feststellung des Todes wird von zwei unabhängigen Ärzten festgestellt, die über eine mehrjährige Errahrung verfügen müssen. Doch was kann man persönlich tun? Ganz einfach.
Man muss selber eine Entscheidung fällen, ob man bereit ist, seine Organe zu lebensrettenden Maßnahmen zur Verfügung zu stellen. Dafür gibt z.B. den Organspendeausweis, zu bestellen hier: http://www.bzga.de/?bestell_modus=updatebasket&bestell_artikel_id=84&artikel_menge=0&id=main4&uid=d7785206199dc3dbfe469642c5069525 , völlig kostenlos! Oder man spricht mit seinen Verwandten darüber. Auch wenn es schwer fällt, ein paar Worte in die richtige Richtung reichen schon.

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